Unser Häs:

 

E schwarze Pulli mit 'me rote Katzekopf uf de linke Bruscht un e großi Katz, die ziert de Rucke.

E nummerierte Orde uf de Bruscht, als Aktive du den habe muscht. E roti Hos, mit ufgmolte

schwarze Kätzle; an de Hosebei, müsse au drei Glöckle sei. E rot's Düchle um de Hals, an de

Pfote roti Händschig un e Wedel. D' Füß stecke in schwarze Stiefel mit me Gschell.

 

Demit 's Kätzle isch komplett, es noch e Jäckle us Kunschdfell het. Am End vun dem Dschobe,

's isch ganz klar, hängt au noch e Schwänzle dra. 'S Gsicht isch unter'm g'schnitzte Holz versteckt,

d' Hoor wäre vum Nackefell verdeckt.

 

 

Unser Holz:

 

Das Holz (die Maske, Larve, G'sicht). Das erste Holz wurde 1937 von dem Bildhauer Franz Spiegelhalter

in Freiburg aus Holz geschnitzt. Nach diesem Vorbild wurden alle weitern Masken von unterschiedlichen

Bildhauern in der Region hergestellt. Bemalt werden die Hölzer je nach Häsfarbe. Sie werden getragen

mit einer Fell-Nackenkaputze (Nackenfell). Jedes Holz ist ein Unikat und ist unveräußerliches Eigentum

der Zunft. Sie wird von einer Generation zur nächsten Generation übergeben.